Was Sie tun können, um vorzubeugen
Die Ursachen für AMD sind immer noch unbekannt. Risikofaktoren konnten bis jetzt noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
Es besteht jedoch die Vermutung, dass neben erblicher Vorbelastung auch Grauer Star, Rauchen, Bluthochdruck, Einwirkung der Sonnenbestrahlung, starke Kurzsichtigkeit, helle Haut- und Augenfarbe sowie Mangelernährung an Vitaminen, Antioxidantien und Mineralsalzen eine Rolle spielen.
Nur ein Augenarzt kann feuchte AMD diagnostizieren. Falls Sie also zur Risikogruppe zählen, suchen Sie Ihren Augenarzt für eine Kontrolluntersuchung auf. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind sehr wichtig, da feuchte AMD einen besonders schnellen Verlauf zeigen kann und sich die Sehkraft deshalb innerhalb kurzer Zeit massiv verschlechtern könnte.
Jeder Mensch ab dem 40. Lebensjahr sollte sich regelmäßig vom Augenarzt untersuchen lassen und zwischen den einzelnen Untersuchungsterminen immer wieder das Amsler Netz als Selbsttest verwenden. Da eine Erkrankung an feuchter AMD möglicherweise auch erblich bedingt ist, empfehlen Augenärzte, Personen über 40 Jahren, bei denen bereits Verwandte an feuchter AMD erkrankt sind, sich zumindest alle zwei Jahre einer Kontrolluntersuchung der Netzhaut zu unterziehen.
Im Falle einer AMD kann die Erkrankung durch richtige Behandlung auf einen Teil der Netzhaut eingedämmt werden. Der Sehverlust fällt so geringer aus als bei Nichtbehandlung.
Je früher die feuchte AMD erkannt wird, um so wirkungsvoller kann sie behandelt werden.
Wenn Sie sich zur Risiko-Gruppe zählen, suchen Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt auf, um etwaige vorhandene Risiken abzuklären.
