Patient 1 (75 Jahre)
"Ein dunkler Fleck mitten in meinem Gesichtsfeld; das fiel mir als erstes auf. Ein Fleck, der nicht mehr verschwand. Der Arzt stellte Blutungen im Augenhintergrund fest, sie würden über kurz oder lang zu einer schweren Sehbehinderung führen. Mir brach der Schweiß aus. Einzige Hoffnung war eine Behandlungsform, die mit einem ziemlichen Risiko für meine Sehfähigkeit verbunden war: Die Bestrahlung mit einem heißen Laser, auch Laserkoagulation genannt. Ich entschied mich trotzdem dafür und wurde behandelt. Zwei Jahre später befand sich in meinem Blickfeld plötzlich nicht mehr nur der dunkle Fleck von der Behandlung, sondern in einem zentralen Bereich wellten sich unregelmäßig alle Linien. Der Arzt sprach von feuchter Makuladegeneration. Und er erzählte mir von einer neuartigen Behandlungsform, der Photodynamischen Therapie. Ich dürfte aber mit nicht mehr als einem Stillstand des Krankheitsfortschritts rechnen. Ich hatte trotzdem, zu Recht, das Gefühl, das wäre die Rettung."

Typisch für feuchte AMD: Der graue Fleck im Zentrum des Gesichtsfeldes.
