Bei Verdacht auf AMD stehen folgende Diagnoseverfahren zur Wahl:
Das Amsler Netz:
Im Frühstadium der AMD kann das Sehvermögen einer betroffenen Person unscharf oder gestört erscheinen. Dieser Effekt ermöglicht es, mit einem einfachen und effektiven Test - dem Amsler Netz - schon früh die oft nur sehr geringen Sehveränderungen, die durch feuchte AMD verursacht werden, festzustellen. Viele Ärzte geben ihren Patienten diesen einfach anwendbaren Test mit nach Hause. Die Patienten können sich regelmäßig selbst testen und bei Auffälligkeiten sofort ihren Arzt aufsuchen. Sehstörungen werden so schon vor der routinemäßigen Augenuntersuchung beim Augenarzt bemerkt. Damit können erste Symptome erkannt werden, die auf eine akute AMD-Erkrankung hinweisen. Die Handhabung ist unkompliziert und ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen. Sie können diesen Test sehr einfach selbst durchführen.

So führen Sie den Test durch:
| 1. | Falls Sie eine Lesebrille benutzen, setzen Sie diese für den Test auf. |
| 2. | Halten Sie den Test in bequemer Lesedistanz (ca. 30-40 cm Entfernung). |
| 3. | Decken Sie ein Auge ab und sehen Sie mit dem anderen Auge einige Sekunden lang genau auf den Punkt in der Mitte. |
| 4. | Achten Sie auf wellenförmige oder verschwommene Linien. Diese könnten auf Symptome von AMD hinweisen (siehe Abb.). |
| 5. | Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge. |
| 6. | Wiederholen Sie diesen Test regelmäßig im Abstand von einigen Wochen, auch wenn derzeit keine Anzeichen vorhanden sind. |
| 7 | Falls Sie die in Punkt 4 beschriebenen Anzeichen feststellen, suchen Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt auf. |
Wenn bei Anwendung des Tests ein Bereich des Netzes plötzlich verschwommen, verzerrt, verfärbt oder sonst in irgend einer Weise anders erscheint (siehe Abb.), sollten Sie unbedingt sofort Ihren Augenarzt kontaktieren. Er kann dann die notwendigen Untersuchungen durchführen, um Ihre Sehfunktionen zu überprüfen und gegebenenfalls die notwendigen Schritte zum Erhalt der Netzhautfunktion einleiten.

Die Fluoreszenzangiographie
Ihr Augenarzt wird bei Verdacht auf AMD in der Regel eine Fluoreszenzangiographie durchführen. Dabei werden mittels eines durch eine Injektion verabreichten Farbstoffes und einer speziellen Fotokamera Aufnahmen des Blutgefäß-Systems im Augenhintergrund angefertigt. Die Bilder ermöglichen eine genaue Darstellung der Größe und Lage der abnormen Blutgefäße.
Mittels der Fluoreszenzangiografie kann der Augenarzt das Ausmaß der Erkrankung feststellen
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| vor Behandlung | 12 Monate nach 1. Behandlung |
Zeigt die Untersuchung, dass tatsächlich eine feuchte AMD vorliegt, stellt die Photodynamische Therapie mit Verteporfin eine geeignete Behandlungsalternative dar.


